Best of: Arbeit

Der letzte Monat ist angebrochen, meine Zeit in Uganda neigt sich dem Ende entgegen. Zeit um nach vorne zu schauen und sich auf Deutschland zu freuen, aber auch Zeit um das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Deshalb diese kleine Best-Of-Serie: Thematisch geordnet werden in den nächsten Tagen eine Reihe von Bildern erscheinen, die mir wichtig geworden sind, die etwas ausdrücken sind, die ungewöhnliche Perspektiven eröffnen oder einfach einen Eindruck vom Alltag in Uganda geben. Heute: Best of Arbeit. Weiterlesen

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Wie christliche Fundamentalisten Ugandas Politik beeinflussen.

Der Prophet kündigt ein Erdbeben an: New Vision vom 31. Juli 2011

Der Prophet kündigt ein Erdbeben an: New Vision vom 31. Juli 2011

Fundamentalisten gibt es in allen Religionen. Und obwohl in der deutschen Debatte fast ausschließlich von Fundamentalismus im Zusammenhang mit dem Islam die Rede ist, gibt es religiösen Fundamentalismus auch unter den christlichen Religionen. Ein Land, das besonders viel Wert auf seinen christlichen Hintergrund legt, ist sicherlich Uganda („For God and my country“) und so überrascht es nicht, dass es in Uganda zwar an vielen Dingen fehlt, allerdings sicherlich nicht an unzähligen (meist ausländischen) Missionaren, die seit Jahren regelrecht in Uganda einfallen. Weiterlesen

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Village Savings and Loan Associations (VSLAs)

Wöchentliches Treffen einer Village Savings and Loan Association

Wöchentliches Treffen einer Village Savings and Loan Association

Vor ein paar Tagen hatte ich in einem Beitrag bereits über das Konzept der SACCOs (Savings and Credit Cooperative) und die Möglichkeiten, die es zur Verbesserung des Zugangs zu Finanzdienstleistungen insbesondere im ländlichen Bereich bietet, berichtet. Doch SACCOs sind nicht das einzige Konzept mit denen Nichtregierungsorganisationen versuchen, der ländlichen Bevölkerung den Zugang zum Finanzsystem zu ermöglichen. Zwar bieten SACCOs eine Fülle von Möglichkeiten, aber sie bergen auch eine ganze Reihe beträchtlicher Risiken insbesondere das Missmanagement und die Veruntreuung von Geldern betreffend. Auch das beste Projekt ist eben nur so gut wie die handelnden Akteure. Weiterlesen

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Outlook-Training bei CABCS

Outlook Workshop bei CABCS in Fort Portal

Outlook Workshop bei CABCS in Fort Portal

Gleich am ersten Arbeitstag nach meinem zweiwöchigen Praktikum in Lira fand unser Outlook Workshop statt. Geplant war der Workshop zwar schon seit Monaten, doch bisher hatte es nie geklappt einen Termin zu finden, an dem wirklich alle Mitarbeiter im Büro waren.  Da die Zeit langsam drängte und die Deadline meines Rückflugs immer näher kam, gelang es am Ende allerdings doch einen für alle passenden Termin zu finden. Weiterlesen

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Kooperativen – neue Chancen für die Landwirtschaft?

Sattes grün: Reisbauer in Lira, Nord-Uganda

Sattes grün: Reisbauer in Lira, Nord-Uganda

1,4 Millionen US-Dollar. Dies ist der Wert aller Obst- und Gemüsesorten, die Uganda im Jahr 2009 exportiert hat. Eigentlich ein Witz wenn man bedenkt, dass die Voraussetzungen kaum besser sein könnten: Ganzjährige Temperaturen um die 25 Grad und ausreichend Regen ermöglichen bei den meisten Sorten zwei Ernten pro Jahr – mit entsprechender Bewässerung teilweise sogar dreimal pro Jahr. Ein weiteres Beispiel: Für rund 3 Millionen US-Dollar hat Uganda im gleichen Zeitraum Mangos aus Kenia für die Saftherstellung importiert. Dabei sind die Märkte hier voll mit Mangos und das zu durchaus konkurrenzfähigen Preisen.  Weiterlesen

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Die ugandischen Raststätten.

Gegrillte Fleischspieße und Ananas: Straßenverkäuferin zwischen Kampala und Lira

Gegrillte Fleischspieße und Ananas: Straßenverkäuferin zwischen Kampala und Lira

Zu den genialsten Dingen am Reisen in Uganda zählen sicherlich die zahllosen Straßenverkäufer: Wann immer ein großer Reisebus oder ein Sammeltaxi anhält, stürmen sofort zahlreiche Verkäufer an die Fensterscheiben um ihre Produkte feilzubieten. Und die Auswahl ist groß: So gibt es natürlich gekühlte Getränke (merke: Coca-Cola gibt es wirklich immer und überall), leckere Snacks wie Chapati (Brotfladen), geröstete Bananen und Maiskolben sowie für die etwas Wagemutigeren Fleischspieße und Hähnchenschenkel. Aber auch frittierte Heuschrecken und lebende Hühner sind gelegentlich zu haben. Weiterlesen

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SACCO‘s – eine geniale Idee mit Hindernissen

Jahreshauptversammlung der ITAAAO Savings and Credit Cooperative in Lira

Jahreshauptversammlung der ITAAAO Savings and Credit Cooperative in Lira

Als ich zum ersten mal in Uganda gelandet bin, gehörte zu den vielen Dingen, die anders waren als ich sie mir vorgestellt hatte auch das Bankensystem: Obwohl jeder Reiseführer dringend empfiehlt eine größere Menge Bargeld, am besten US-Dollar mit sich zu führen, finden sich in nahezu jeder Stadt Ugandas zahlreiche modern ausgestattete Banken samt Visa-Automat. Ganz anders sieht die Situation jedoch abseits von Ugandas Städten aus: In den Dörfern sind die kommerziellen Banken erst gar nicht präsent und die hohen Transportkosten vom Dorf in die Stadt führt dazu, dass ein Großteil der ugandischen Bevölkerung keinerlei Zugang zu Finanzdienstleistungen hat.  Weiterlesen

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Hilfe zur Selbsthilfe – Otino-Waa Children‘s Village

Otino-Waa Children's Village - ein neues Zuhause

Otino-Waa Children's Village - ein neues Zuhause

„Hilfe zur Selbsthilfe“ – was wie eine Selbstverständlichkeit klingt und in nahezu jeder Hochglanzbroschüre einer Hilfsorganisation zu finden ist, scheint bei manchem Projekt in den Hintergrund getreten zu sein. Eine (positive) Ausnahme bildet hier das Oino-Waa Children‘s Village in Lira, einer Stadt im Norden Ugandas.  Weiterlesen

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Zertifizierte Access-Kenntnisse

Obligatorisches Abschlusszertifikat

Obligatorisches Abschlusszertifikat

weltwärts ist ein Lernjahr – so heißt in den Programmrichtlinien des Entwicklungsministeriums und so wird es auch immer öffentlich vermittelt. Dass es dabei nicht nur um interkulturelles Lernen sondern auch um ganz praktische Dinge gehen kann, zeigte sich bei mir Ende Februar/Anfang März: Gemeinsam mit einem Kollegen nahm ich an einer mehrtägigen Schulung für die Datenbankverwaltung Microsoft Office Access teil. Nachdem nun schon einige Zeit vergangen ist, trafen wir uns in dieser Woche erneut um nicht nur die obligatorischen Zertifikate entgegen zu nehmen, sondern auch – soweit vorhanden – unsere mit Access realisierten Projekte in der Gruppe vorzustellen. Weiterlesen

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Wie ein Schleier – zur Verantwortlichkeit der katholischen Kirche bezüglich der AIDS-Problematik in afrikanischen Ländern

Während in nahezu allen industrialisierten Ländern – von neueren Entwicklungen in den Vereinigten Staaten einmal abgesehen – die Hinwendung zu religiösen Institutionen eher rückläufig ist, stellt Afrika – etwas provokant ausgedrückt – so etwas wie den letzten „Wachstumsmarkt“ in dieser Richtung dar. Dies mag eine Erklärung sein, warum sich neben hunderten oder vielleicht sogar tausenden Nichtregierungsorganisationen und staatlichen Entwicklungshilfeprogrammen auch unzählige kirchliche Institutionen auf diesem Kontinent engagieren.  Weiterlesen

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